Personal tools
You are here: Home Forschung Historische Projekte Austromir '91 Chronologie
Document Actions

Chronologie

Kurzgefaßte Chronologie des Projekts AUSTROMIR 91

Juli 1987, Wien Staatsbesuch des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, N.I. Ryshkow, während dessen der Vorschlag zur Durchführung eines gemeinsamen bemannten Weltraumflugs vorgebracht wurde.
Oktober 1987, Moskau Im Rahmen des ersten Expertentreffens wurden die Möglichkeiten der Realisierung des Fluges zu für beide Seiten akzeptablen Bedingungen besprochen.
5. April 1988, Wien Beschlußfassung der österreichischen Bundesregierung über den Flug eines Östereichers mit der Raumstation MIR.
Frühjahr 1988, Österreich Öffentliche Ausschreibung für Kosmonautenkandidaten und Experimentvorschläge.
Juli 1988, Wien Erste offizielle Verhandlungsrunde über den gemeinsamen bemannten Raumflug.
Herbst 1988, Österreich Beginn der Arbeiten an den ausgewählten Experimenten.
11. Oktober 1988, Moskau Die Regierungschefs (F. Vranitzky und N. Ryshkow) unterzeichnen das Abkommen über den Flug eines österreichischen Kosmonauten mit der Raumstation MIR.
24. November 1988, Wien Ein Vertrag über die Vorbereitung und Durchführung eines Programms wissenschaftlich-technischer Experimente durch den österreichischen Kosmonauten in der Raumstation MIR wird abgeschlossen.
Mai 1989 Bestätigung des wissenschaftlich-technischen Programms des gemeinsamen Raumflugs.
Österreich: erste Etappe der Auswahl der österreichischen Kosmonautenkandidaten.
Juni/Juli 1989, Österreich Zweite Etappe der Auswahl der Kosmonautenkandidaten: medizinische Begutachtung der Kandidaten unter Mitwirkung sowjetischer Ärzte.
Zur dritten Auswahletappe in der UdSSR werden 7 Kandidaten zugelassen.
Sept./Okt. 1989, Moskau Dritte Etappe der Auswahl der Kosmonautenkandidaten unter Mitwirkung der österreichischen Ärzte. Dr. Clemens Lothaller und Dipl.-Ing. Franz Viehböck werden zur Ausbildung im Sternenstädtchen zugelassen.
Jänner 1990, Sternenstädtchen Die österreichischen Kosmonautenkandidaten beginnen ihre Ausbildung für den Raumflug.
1990, 1991, Wien, Moskau In einer größeren Zahl von Expertengutachten werden die Entwicklung der österreichischen Meßgeräte, deren Anpassung an die Raumstation, die Testbedingungen etc. genau verfolgt.
Jänner 1991 Die österreichischen Experten liefern die technologischen Modelle der wissenschaftlichen Geräte an die UdSSR ab.
März 1991 Lieferung der Trainingsmodelle der wissenschaftlichen Geräte an die UdSSR zwecks Verwendung bei der Ausbildung der Kosmonauten.
Mai 1991 Die österreichische Seite beschließt, Viehböck als ersten Kandidaten für den Raumflug in der internationalen Mannschaft zu nominieren. Lothaller wird der Reservenmannschaft zugeteilt.
Die Flugmodelle der Geräte, die der österreichische Kosmonaut bei den Experimenten an Bord der Raumstation MIR verwenden, werden in die UdSSR geliefert.
21. August 1991 Start des Frachtraumschiffes PROGRESS M-9, das die österreichischen wissenschaftlichen Geräte zur Raumstation bringt.
2. Oktober 1991 Start des Raumschiffes SOJUS TM-13 mit der sowjetisch-österreichischen Mannschaft.
10. Oktober 1991 Landung der Raumkapsel von SOJUS TM-12 mit der sowjetisch-österreichischen Mannschaft.
« March 2010 »
Mo Tu We Th Fr Sa Su
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31